facebook-App: Teilen nun endlich auch mobil möglich!

Facebook erlaubt seinen Nutzern nun auch der der mobilen Version das Teilen von Posts. Erstaunlich, wie viel Wirbel ein einfacher Button auslöst. Unglaublich, wie lange die Nutzer darauf warten mussten. Unfassbar, dass die Einführung des Share-Buttons zwar technisch leicht umzusetzen gewesen wäre, aber bei Facebook keine Priorität hatte – eines der Grundprinzipien von Social Media!

Schwer zu sagen, ob hier einfach die Bedürfnisse der Nutzer falsch eingeschätzt oder ignoriert worden sind. Vielleicht ist Facebook als Unternehmen ja auch schon zu groß geworden, um die Nutzer noch zu hören?

Zur Nachricht bei Facebook.

 

EU fordert von Google besseren Datenschutz

Datenschutz ist wohl einfach nicht das richtige Thema für Google, schon mehrfach ist der Internetgigant dafür in die Kritik geraten. Dass sich jetzt auch die EU-Mitgliedstaaten mit diesem Thema beschäftigen, ist ein neuer Höhepunkt. 24 der 27 Staaten verlangen von Google eine Nachbesserung der Datenschutzerklärung. Erfolgt diese Änderung nicht innerhalb der nächsten drei bis vier Monate, drohen Disziplinarmaßnahmen.
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Digitale Demenz? Gehirnforscher Manfred Spitzer provoziert

Die These ist mehr als provokant: Digitale Medien führen bei Kindern und Jugendlichen zu Gewaltbereitschaft, Übergewicht, Depression und sozialen Abstieg.  READ MORE

Sponsored Results: facebook testet Anzeigen in Suchergebnissen

Google verdient mit der Anzeige von Werbung in Suchergebnissen den Großteil seines Gewinns und wird damit wohl zum Vorbild für facebook. Das soziale Netzwerk testet ab sofort die “Sponsored Results” genannte Werbeform, bei der innerhalb der Suchergebnisse Anzeigen eingeblendet werden. Besonders interessant ist, dass es sich nicht um keyword-basierte Anzeigen handelt, sondern seiten/app-basierte. Konkret heißt dass: Der Werbetreibende schaltet keine Anzeige für Suchbegriffe wie “Software” und “Game”, sondern wählt eine Seite wie “Microsoft Deutschland” oder die App “Zynga CityVille” aus. Wird einem User – bei welchen Suchbegriffen auch immer – das Spiel von Zynga angezeigt, erscheint ebenfalls die Anzeige.

Mitgliederschwund bei facebook

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres ist die Zahl der Mitglieder in den USA um 1,1 Prozent zurückgegangen. Für facebook ist das Minus besonders kritisch, da in diesem Markt am meisten verdient wird. Auch im Börsenprospekt war schon ein rückläufiger Umsatz für die USA und Kanada verzeichnet. Er sank von 267 Millionen Dollar im vierten Quartal 2011 auf 225 Millionen Dollar im ersten Quartal 2012. Der durchschnittliche Umsatz pro User fiel damit von 3,20 Dollar auf 2,86 Dollar. Gerade im boomenden Smartphone-Markt hat facebook aktuell schlechte Karten: Stetig wachsender Anteil mobiler Nutzer trifft auf unzureichende Apps und kein Umsatzpotenzial. Auf den mobilen Plattformen kann facebook wegen der kleinen Displays die klassischen Werbeanzeigen nicht anzeigen und verdient nichts.

Das sich das Wachstum von facebook verlangsamen würde, war folgerichtig, aber ein Rückgang ist eine ganz andere Dimension. So erklärt sich auch der weiter fallende Börsenkurs. Vielleicht hat facebook die besten Zeiten schon hinter sich und die User mit immer neuen Verstößen gegen Datenschutz und allgemeine Willkür verschreckt. Bestes Beispiel ist das Auslesen von Chat-Protokollen, das Ändern der E-Mail-Adressen um anderen Anbietern die User abspenstig zu machen oder die von vielen User ungeliebte Timeline.

facebook analysiert Chat-Protokolle automatisch auf mögliche Straftaten

Was ein bisschen nach Hollywood und Minority Report klingt, ist traurige Wirklichkeit: facebook analysiert alles, was User in Chats und Nachrichten schreiben auf verdächtige Inhalte. Das sei im Moment auf möglichen Kindesmissbrauch beschränkt und man würde auch vorsichtig auswählen, versichert facebook. Aber das gibt natürlich nur den aktuellen Stand der Technik und des Verfahrens wieder. Ob zukünftig auch andere Fälle den örtlichen Behörden weitergegeben werden, ist nicht klar. Sicher ist: Die eigentlich private Kommunikation via Chat wird mit Filtern und Analyseprogrammen nach bestimmten Wörtern durchsucht, die ggf. auch Alarm schlagen.

Gerücht: Amazon und Facebook erwägen Blackberry-Kauf

Nachdem Blackberry-Macher Research in Motion (RIM) im Mai bekannt gab, dass die Banken JP Morgan und RBC Capital strategische Möglichkeiten für den Konerarbeiten sollen, berichtet die “Sunday Times” nun, der wankende Smartphone-Hersteller erwäge angeblich einen Verkauf der Smartphone-Sparte oder alternativ eine Auslagerung in eine neue börsennotierte Gesellschaft. Laut “Sunday Times” – die keine Quellen für ihren Bericht nannte – sollen wohl Amazon und Facebook an einem Kauf interessiert sein. RIM äußerte sich bisher nicht dazu.

Thunderclap: Das Jetpack für Tweets

Thunderclap ist ein New Yorker Startup, das einen Tweet über Hunderte User sendet und somit extrem schnell verbreitet. Das System funktioniert ähnlich wie Kickstarter: Man bewirbt sich mit einem Tweet und muss binnen sieben Tagen mindestens 500 Unterstützer für diese Botschaft finden. Erreicht man dieses Ziel, wird der Tweet über die Unterstützer versendet. Klingt einfach und ist es auch. Aktuell befindet sich die Crowdspeaking-Plattform noch in der Beta-Phase und man kann sich um einen Zugang bewerben.

Sobald Thunderclap für jeden nutzbar ist, ergeben sich unzählige Möglichkeiten, Nachrichten zu verbreiten. Gerade für gemeinnützige Organisationen, Kampagnen oder Petitionen eröffnet sich eine interessante Möglichkeit, Massen von Usern zu mobilisieren.

Gute Freunde, schlechte Freunde

Seit heute fordert facebook seine deutschen User auf, die eigenen Freunde in “enge Freunde” und “nur” Freunde zu unterteilen. Das klingt natürlich im ersten Moment etwas befremdlich, schließlich ist der Durchschnitts-User nur mit Freunden befreundet. Warum also jetzt die guten von den schlechten Freunden trennen? Der Grund ist so simpel, wie entlarvend: facebook filtert in der Standard-Einstellung den Nachrichtenstrom der User und maßt sich an, Beiträge auszublenden, die für unwichtig gehalten werden. Nun hat diese Form der Bevormundung natürlich ganz praktische Grenzen, denn bei 900+ Mio Usern, gibt es 900+ Mio Ansichten, was wichtig ist und was eben nicht. Auch der beste Algorithmus stößt da unweigerlich an seine Grenzen.

Jetzt dürfen wir also zumindest teilweise wieder selbst bestimmen, was uns wichtig ist und von welchen “Freunden” wir getrost auf den einen oder anderen Beitrag zur eigenen Pinnwand verzichten können.

facebook klont Instagram-App

Knapp zwei Monate nach dem Milliarden-Zukauf von Instagram veröffentlichte facebook heute eine reine Foto-App. Die iOS-App facebook camera nimmt Fotos auf, versieht diese mit diversen Filtern und postet das Ergebnis bei facebook. Ziemlich genau das, was auch die Instagram-App bietet. Besonders interessant ist, dass keiner der Filter vom kürzlich gekauften Instagram-Team kommt, wie Dirk Stoop, Product Manager bei facebook, der New York Times erzählte. Das spricht dafür, dass die App schon seit längerer Zeit entwickelt wurde und der Instagram-Kauf eher kurzfristig angesetzt wurde. Spannend wird sein, wie lange beide Apps nebeneinander existieren oder wann facebook beginnt, Instagram-User zur entsprechenden eigenen App zu “zwingen”. READ MORE

facebook Börsengang: Die geplatzte Blase

Schon im Vorfeld des Börsengangs von facebook am vergangenen Freitag fragten sich viele künftige Aktionäre, wie nachhaltig das Geschäftsmodell ist und wie das Unternehmen zukünftig wachsen kann. facebook selbst verwies immer auf die gigantische Anzahl aktiver Nutzer (über 900 Mio) und den operativen Gewinn von ca. 1 Mrd. Dollar bei einem Umsatz von nur 5 Mrd. Auch diverse Zukäufe wie etwa Instagramm für 1 Mrd. Dollar sollten ein potentes Geschäft suggerieren. Doch dann geriet erst der Börsengang selbst zum Fiasko und jetzt kommen immer mehr Details ans Licht, die sowohl facebook als auch die ausführenden Großbanken Morgan Stanley und Goldman Sachs in ein ungünstiges Licht rücken.  READ MORE

Google+ Hangout on Air in Deutschland nicht verfügbar

Gestern startete Google die weltweite Verbreitung von Hangout on Air nur in Deutschland ist die Funktion bis auf weiteres nicht verfügbar. Grund ist der Rundfunkstaatsvertrag, der für Übertragungen mit mehr als 100 Teilnehmern eine kostenpflichtige Lizenz und einiges an Papierkram fordert. Das ist in aller Regel für die Nutzer unwirtschaftlich und ohne anwaltliche Hilfe auch nicht zu leisten. Ob Google für Deutschland eine Art “lite-Version” mit maximal 100 Teilnehmern einführt, ist unklar.

New York Times – Online überholt Print

Paradigmenwechsel bei einem Klassiker: Erstmals wird die “New York Times” öfter online gelesen als offline. Der Unterschied – 780.000 Print-Exemplare gegen 807.000 kostenpflichtige digitale Ausgaben – ist zwar noch gering, aber unwiderlegbar. Die Zahlen wurden von Oktober 2011 bis März 2012 vom Audit Bureau of Circulation (ABC) erhoben. Bei der Konkurrenz von “Wall Street Journal” und “USA Today” liegen noch mit deutlicher Mehrheit die Print-Leser vorn.

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Google+ Hangouts werden zum Event-TV

Der Suchmaschinen-Riese erweitert den Funktionsumfang seiner Videochats in Google+ und macht User zu Broadcastern. In den kommenden Wochen soll das Feature freigeschaltet werden, dass die eigene Videoübertragung jedem zugänglich macht. Die “Hangout on Air” genannte Übertragung kann im eigenen Google+ Stream oder via Youtube veröffentlich werden. Bisher unterstützt Google+ nur Videochats zwischen einzelnen Personen oder kleinen Gruppe von Usern. Ob und wann facebook mit einer ähnlichen Funktion nachzieht, wird sich zeigen. Die Möglichkeit über facebook Videochats zu führen, wurde kurz nach Veröffentlichung von Google+ eingeführt.

facebook kauft lokalen Freunde-Finder glancee

In Melo Park, dem Hauptsitz von facebook, scheint man in Kauflaune zu sein: Die neuste Akquisition heißt glancee und hilft beim Freunde finden. Alle drei Vollzeit-Entwickler und Gründer von glancee wechseln zu facebook. Glancee hatte es sich zum Ziel gemacht, neue Freunde in der eigenen Umgebung auf Basis gemeinsamer Interessen vorzuschlagen. Nach aktuellen Zahlen von AppData hatte glancee zuletzt etwa 3.000 tägliche User. Ein Kaufpreis wurde nicht bekannt.

LinkedIn kauft slideshare für 119 Mio. Dollar

Slideshare, oder das Youtube der Präsentationen, wurde vom größten Business-Netzwerk LinkedIn für 119 Millionen Dollar übernommen. Die beiden amerikanischen Unternehmen arbeiten schon seit längerer Zeit eng zusammen und slideshare war ein wichtiger Bestandteil der LinkedIn Entwickler-Plattform. Weitere Informationen gibt es – natürlich – als slideshare-Präsentation.
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facebook-Aktie soll $28 bis $35 kosten

Der Börsengang soll Gerüchten zufolge am 18.5. stattfinden und nach und nach werden mehr Details bekannt. So soll der Ausgabewert pro Anteilsschein bei $28 bis $35 liegen. facebook-Gründer und CEO Mark Zuckerberg reist in diesen Tagen durch die USA um Anleger zu überzeugen und auszuloten, ob der Preis und damit die Gesamtbewertung des Unternehmens realistisch ist. Bei diesem Preis/Aktie wäre facebook 85-95 Mrd. Dollar wert.

Pinterest + Instagram = Pinstagram

Mashups, also die Kombination von Teilen verschiedener Sozialer Medien, sind schon lange ein wichtiger Teil des Social Media Ecosystem. Pinstagram, die Kombination von Pinterest und Instagram, ist ein solches Mashup, programmiert an einem Wochenende von Pek Pongpaet und Brandon Leonardo. Die Seite kombiniert die übersichtliche Oberfläche von Pinterest mit den Fotos aus Instagram und ermöglicht so eine sehr komfortable Ansicht der eignen Schnappschüsse. Pongpaet und Leonardo sind davon überzeugt, damit eine wichtige Lücke auszufüllen, denn im Web eignet sich Instagram nicht für die Ansicht von vielen Fotos – es wird immer nur eins angezeigt. Zu Pinstagram geht es hier.

Bing überarbeitet Design und sieht aus wie Google

Hand aufs Herz: Der letzte Besuch auf Bing.com ist wie lange her? Sie überlegen noch? Ja, genauso ging es mir auch. Dann ist es umso erfreulicher, dass man sich als “Gewohnheits-Googler” gleich heimisch fühlt. Abgesehen von der bebilderten Startseite sehen Suchergebnisse bei Bing jetzt wie ein Google-Klon aus. Schriftgrößen, Linkfarben, Abstände, alles. READ MORE

facebook unterstützt Organspender

Das potenziell lebensrettende neue Feature von facebook: Organspender können diese Information mit ihren Freunden (und allen) über facebook teilen. Dazu wird in der Timeline ein Ereignis erstellt und Zeit und Ort der Eintragung angegeben. Für alle Amerikaner, die noch keine Organspender sind, ist direkt daneben ein Link zum Antragsformular. Inspiriert wurde facebook-Gründer Zuckerberg dabei eigenen Angaben zufolge von Apple-Mitgründer Steve Jobs. Jobs wurde 2009 eine Leber transplantiert und sein Leben dadurch wohl um 2 Jahre verlängert.